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Il Molinello - Agriturismo nelle Crete Senesi

ITINERARI IN AUTO


Terre di Siena sind eine natürliche Bühne, wo die Straßen einige der schönsten Landschaften inItalien folgen. Himmel und Erde, Herden und Farmen, Feldern und Weinbergen, Kirchen und Dörfer entstehen wie Inseln in dem großen Meer von Land.



BAGNI DI SAN FILIPPO & BAGNO VIGNONI – DER CHARME NATÜRLICHER THERMEN, DIE BEREITS DEN ETRUSKERN BEKANNT WAREN


Im schönen Val d’Orcia, ca. 50 km südlich von Siena am Fuße des Vulkankegels Monte Amiata, dem heiligen Berg der Toskana, fernab des Massentourismus, befindet sich das kleine Thermalbad Bagni San Filippo. Es gilt als das älteste natürliche, von Menschen genutzte Heilbad der Welt, das direkt aus einer heißen Quelle gespeist wird. Vermutlich badeten im Altertum hier schon die Etrusker und die Römer. Es ist überliefert, dass auch Lorenzo de’ Medici, der Prächtige, in der Renaissance an diesem Ort Heilung suchte. Das milchig trübe Wasser ist nicht nur herrlich warm, sondern es enthält viele wertvolle Mineralien wie Schwefel, Sulfat, Kalzium(-carbonat) und Magnesium, die sich heilsam auf Gelenke, Knochen, Haut, Nasennebenhöhlen, Bronchien und Lungen auswirken. Diese besondere Zusammensetzung lässt auch die außergewöhnliche Farbe des Wassers entstehen, das an einen weiß und türkis schimmernden Opal erinnert. Am schönsten jedoch ist es, durch den Wald im kleinen Tal entlang des Baches abwärts zum Fosso Bianco zu laufen. Wo auch immer das mineralienreiche Wasser der Quelle aus dem Felsen ausgetreten ist, haben sich im Laufe der Zeit grandiose weiße und ockerfarbene Kalksinterablagerungen gebildet. Es ist wirklich ein beeindruckendes Naturschauspiel, wenn man dem kleinen Pfad bergab folgt und sich plötzlich aus dem dunklen Wald ein riesiger, strahlend weißer Kalksinterabhang auftut, der aus dem Felsen herauszuquellen scheint. Die Einheimischen nennen ihn zu Recht Balena Bianca, weißer Wal. Denn in der Tat mutet seine Form wie der große Kopf eines Buckelwales an. Majestätisch und würdevoll in sich ruhend schaut er auf seine Besucher und regiert über das stille Tal. Früher haben die Menschen ihn erklettert und direkt in seinen Gruben und Becken im heißen Wasser gelegen. Heute ist er als Naturdenkmal geschützt und die Badelustigen müssen mit dem etwas kühleren Wasser im Bach vorlieb nehmen. Waehernd Sie zurückkommen, müssen Sie Bagno Vignoni besuchen Das malerische Dorf im Herzen des Parco della Val d’Orcia (seit Juli 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Kulturlandschaft) ist ein kleiner Ortsteil der Gemeinde San Quirico d’Orcia. In seinem Zentrum steht das große Wasserbecken mit dem heilsamen warmen Thermalwasser, das seit dem Altertum bekannt ist, insbesondere aufgrund seiner Nähe zur Via Francigena (der wichtigste, nach Rom führende Pilgerweg). Eine umfangreiche Literatur beschreibt und dokumentiert das "Bagno di Vignone", die historische Bedeutung des Orts und der therapeutische Nutzen seines Wassers für Fango-Behandlungen, seit Kaiser Friedrich I. im Jahr 1170 den Ort an Kardinal Usimbaldo Tignosi als Lehen übergeben hatte. Unter den berühmten Besuchern der Thermen waren Lorenzo de’ Medici und die Heilige Caterina, nach der das Thermalbad benannt ist, sowie Michel de Montaigne. Wenn die Sonne untergeht, steigen langsam Wasserdämpfe auf, umhüllen den steinernen Rand des Beckens und beschwören eine magische, zeitlose Atmosphäre herauf. https://youtu.be/FmrtW5OZbD8

 

Im Herz der Val d'Orcia: Pienza-Bagno Vignoni-San Quirico d'Orcia-Montalcino


Das Val d'Orcia ist auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes gesetzt.Das Tal ist Teil des bewusst entwickelten, landwirtschaftlich bewirtschafteten Hinterlandes von Siena. Die auffällige Ästhetik der Landschaft mit flachen Ebenen, aus der sich die Hügel erheben, inspirierte viele Künstler.
Pienza befindet sich im Herzen der Toskana, nahe Siena, auf halbem Weg zwischen Montepulciano und Montalcino. Es war Enea Silvio Piccolomini, der Papst im Jahr 1458 wurde unter dem Namen Pius II., der sich auf seinen Geburtsort, Corsignano in Val d’Orcia wieder aufzubauen, machen es zu einem echten Idealstadt der Renaissance entschieden.
In Bagno Vignoni findet man auf dem Hauptplatz eine grosse rechteckige Wanne mit Heilwasser, welches aus dem Untergrund mit einer Temperatur von 42°C quillt und die Wanne füllt. Der Weg führt weiter zum nächsten Ort Vignoni Alto mit seinem alten Stadtteil und der Burg Ripa d'Orcia, welche über die D'Orcia-Schluchten wacht. Dem Fluss nach gelangt man zu den Ruinen einer mittelalterlichen Brücke. Der Rückweg führt wieder nach Bagno Vignoni, wo die Thermen zu einen warmen Bad einladen.
San Quirico d'Orcia, mit großer Wahrscheinlichkeit etruskischen Ursprungs, liegt entlang der alten Frankenstraße. Umgeben von aus dem 15. Jhd. stammenden Mauern, dominiert dieses Städtchen diesen Hügel, der das Assotal von dem Orciatal trennt. Bei einem Spaziergang durch San Quirico kommt man zu der hübschen Chiesa della Collegiata mit ihren drei interessanten Portalen im romanisch - gotischen Stil. Auch der Eingang in die Horti Leonini, ein typisches, hübsches Beispiel für einen italienischen Garten, realisiert von Diomede Leoni 1580, liegt im Stadtzentum. Hier befindet sich auch die romanische Kirche S. Maria Assunta, von der man schon Dokumente aus dem Jahr 1017 hat. Außerdem sieht man hier das alte Krankenhaus, das den Pilgern, die die Frankenstraße entlang kamen, Schutz und Hilfe bot. Es wurde hier im XIII Jhd. eingerichtet und im Hof kann man noch den Brunnen aus dem 15.Jhd. sehen.
Montalcino ist bekannt für seinen Wein, den „Brunello di Montalcino“, einen der DOCG Rotweine. Dieses Städtchen liegt in einer Höhe von ca. 600 m und dominiert das Asso-, Orcia- und Ombronetal. Die umliegende Landschaft ist reich an Wäldern, Weinbergen und man hat an vielen Plätzen herrliche Aussichten. Die interessantesten Sehenswürdigkeiten sind die pentagonale Festung, die im 13. Jhd. von IWC replica uk den Sienesern errichtet wurde, das Rathaus, das im Stil des sieneser Rathauses ist, das Diözesan Museum mit Holzstatuen und Gemälde des XVI Jhd., das Bürgermuseum mit Keramiken und verschiedenen Fresken der sieneser Schule und das archäologische Museum.
Außerdem kann man auch das in der Nähe liegende Kloster Sant’Antimo besichtigen. Bekannt für den Travertin und Onyx war es auch ein wichtiges Zentrum für Spiritualität und weltliche Macht im Mittelalter.